Mehrwert durch MVP

Viel besser, als gar nicht so schlecht: wenn Unternehmen, die vor der Herausforderung eines neuen Digital Projektes stehen, sich mit diversen Vorgehensweisen, Projektmethoden befassen anstatt einfach drauf los zu entwickeln. Wer noch nie etwas gehört hat von: Unzufriedenheit und teures Scheitern als Folge von der falschen Herangehensweise und Methodik. Mit dem Ansatz des MVP, kann dies verhindert werden. Dabei kann eine MVP-Strategie sowohl jungen Start-Ups, also auch gestanden Unternehmen bei der Produktentwicklung helfen.

Und was ist ein MVP-Ansatz? MVP steht für Minimum Viable Product, was wörtlich übersetzt dem „minimal überlebensfähigen Produkt“ entspricht. Hin und wieder – so auch bei Ladefoxx – finden sich Abwandlungen wie zum Beispiel beim Countdwon Ladepunkt namens Aachen. Auf Ladefoxx bzw. Entwicklungs-Projekte bezogen, ist ein MVP damit ein pragmatisch komplexitätsreduziertes Produkt, dass es ermöglicht schnell an den Markt zu gehen, das Feedback von Kunden frühzeitig zu integrieren und das Produkt iterativ weiterzuentwickeln. Ein MVP ist somit ein dynamisches Produkt, was ein entsprechendes Vorgehensmodell und ein agiles Projektverständnis voraussetzen. Im MVP-Vorgehen werden Anforderungen spezifiziert, objektiv priorisiert und pragmatisch in Phasen realisiert.

So umfangreich wie nötig, so simpel wie möglich: Ladefoxx Projekte im Speziellen sind insbesondere bei der Integration in eine bestehende Systemlandschaft (Abrechnung, Lastmanagement) und der funktionalen Erweiterung (Ladepark Konzepte) komplex. Aus der technischen, organisatorischen und kaufmännischen Unsicherheit heraus, versuchte man ehemals in isoliert erstellten, fixierten Lastenheften und Wasserfallmodellen, das Projekt durch intensive Vorab-Planung erfolgreich zu gestalten. Die Realität jedoch zeigte, dass dieses tradierte Vorgehen regelmässig scheitert, da selbst eine perfekte Planung nicht auf die extrem dynamische Umwelt (insbesondere auch Kundenanforderungen) und die daraus resultierenden, wechselnden Anforderungen ausgelegt ist. Diese Dynamik ist übrigens nicht nur in Neuentwicklungs-Projekten zu finden, sondern durchaus auch in kleineren Warengruppen-Segmenten. Oft sind die Anforderungen zwar klar umrissen und der vermeintlich passende Dienstleister schnell gefunden, aber dann fängt das Projekt an sich ungut anzufühlen. Eine Menge Themen poppen auf einem tieferen Detaillevel auf (Modul-Integration, Schnittstellen-Architektur, Abstimmungen mit Drittdienstleistern, Prozessabweichungen im Einspielen von Contents & Daten und vieles mehr) und führen zu Mehraufwänden, einer verschobenen Timeline und im schlimmsten Fall zu finaler Frustration und dem Projektabbruch (Einstellung, Aufgabe einer Produktidee).

Was sind nun Ihre Vorteile unseres MVP-Ansatzes? Unser Ansatz zur Produkt-Variation ist schnell, kostengünstig und reduziert das Risiko durch saubere Priorisierung der Anforderungen und deren pragmatische Umsetzung. Auf Ladefoxx Ladeparks bezogen bedeutet das MVP-Vorgehen, die grafischen und technischen Anforderungen sauber auf User Story Ebene mit Mock-Ups und Akzeptanzkriterien zu spezifizieren, gemeinsam zu priorisieren und mit dem Betreiber-Funktionsumfang und dessen Konfigurationsmöglichkeiten abzugleichen und dann einen gemeinsamen MVP zu verabschieden, umzusetzen und in weiteren MVPs auszubauen. Denn ein MVP ist immer nur der erste Schritt, die Basis für eine wohlüberlegte Weiterentwicklung Ihrer individuellen Lösung. Übrigens ist die neue MVP-Umsetzung auch mit Kostendeckel möglich – dem vermeintlich grössten augenscheinlichen Vorteil der Lastenheft-Wasserfall Methode – wenn die Anforderungen gemeinsam mit dem umsetzenden Dritten hinreichend aufbereitet wurden!

Fazit: Wer sich für Ladefoxx Infrastruktur entscheidet, ist gut beraten dem MVP-Ansatz zu folgen. Wir bieten Ihnen dadurch einen offenen, funktionalen Standard oft vergleichbar gute Lösungswege für Anforderungen aber nicht zu 100% gemäss den Erwartungen. MVP bei Ladefoxx bedeutet also die Anforderungen gemeinsam mit dem Umsetzer sauber zu dokumentieren und mit dem Funktionsset abzugleichen und zu konfigurieren. Das führt zu deutlich mehr erfolgreichen Projekten mit vergleichsweise schnellem ROI, ohne für Sie als Kunden nicht entscheidende „Sonderlocken“ in Individualentwicklungen, abweichend vom Funktionsset vor GoLive alternativ umzusetzen. Erweiterungen können sauber konzipiert und iterativ umgesetzt werden, ohne unnötige Abhängigkeiten und Komplexitäten in den Ladefoxx-Service Kern hinein zu bauen. Findig gut!