Mit App unterwegs

In kaum einer anderen Metropolregion, wie Tokio ist man so Lost in Translation. Das liegt sicherlich am verwirrend, vorbildlichen Bahn- und Metronetz dieser weltgrössten Stadt; aber auch an der histroisch gewachsenen Vielzahl nicht kompatibler Entgeld- und Betreiberkonditionen. Ein Umsteigen kann ein neues Fahrticket bedeuten, so etwa bei der Nutzung der Monorail oder dem Yurikomome, einem komplett Fahrerlosen Schienensystem. Eine Wissenschaft für sich ist der Tarif und die Bahnsteig-Plattform auf der der Zug abfährt. Besonders zu Rushhour-Zeit geht es zwar immer noch gesittet zu, sollte man jedoch Reisegepäck mit sich führen, wird man elegant plattgedrückt, um die Waggonkapazität noch zu erhöhen. Je weiter das jeweilige Reiseziel, umso wichtiger, trotz EU-Roaming, die Nutzung als offline-Datenbank-App. Natürlich am besten für alle namhaften Smartphone- und Tablet-Betriebssysteme mit Auto-Syntax-Suche. Damit scheiden zumal die monolithischen Anwendungen der Einzel-Bahnbetrieber aus, da hier eben nur im eigenen Saft gesucht werden kann und interessanterweise eine ganze Reihe von Rechten eingefordert werden. Etwa der Zugriff auf Kontakt- und Standort-Informationen. Aller Wahrscheinlichkeit zugunsten von Marketing- und Bewegungsprofilen, die wiederum eine ständige Online-Verfügbarkeit voraussetzen. Nun gibt es natürlich immer mehr, freie und kostenlose WLAN-Offerten, man darf aber auch nicht den Verlust an Batteriekapazität vergessen, wenn das eigene Smartphone auch als Kamera herhält. Jetzt bitte noch der Wunsch, dass eine einfache Text-Oberfläche anstatt aufwendiger Grafikbedineung sehr sinnvoll wäre, gleicht der nachfolgendem App-Hinweis einem Lottogewinn!

Ein solcher Helferlein ist MetrO von kinevia, die für die Betriebssysteme von Windows, iOS, Bada, Palm und Android usw mit weltweiten Regionen und Liniennetzen zur modularen Zuladung. Persönlich habe ich diese App unter dem Beta-Android Betriebssystem für Berlin, Paris, Okinawa und Tokio getestet. Ich bin begeistert über Genauigkeit und die Angabe von Alternativ-Routen, sofern mehrere Wege zum Ziel führen. Auch die angegebenen Hinweise zur voraussichtlichen Reisezeit und Tarifierung stimmen besser, als bspw. Google Maps Angaben!

Unser Wunsch ist es daher, dieser App zu dem Ruhm zu verhelfen, die sie auf jeden Fall verdient. Zumal wir Kontakt zum Entwickler-Team aufnahmen, um die Weiterentwicklung zu unterstützen und die App kosten- und Werbefrei zu halten.

Damit verbunden ist die Fortführung als App für erweiterbare Zeichensätze, wie kyrillisch oder arabisch. Zumal das Entwicklerteam auch andachte bspw Rundreise-Routen zu Sehenswürdigkeiten, wie DisneySea oder dem Churami Aquarium anzubieten, ohne dass man zuvor die Stations-Namen kennen muss, sondern eben nur über den Begriff der Sehenswürdigkeiten arbeitet. Es macht Spass diese App zu nutzen und damit ohne Hektik seine Tagesplanung zu machen. Besonders in Tokio oder Pudong trifft man nämlich auf wenig Menschen, die Englisch sprechen…..

Tag der Elektromobilität

E-Mobilität bietet also ein unglaubliches Potenzial für zukünftige Anwendungen bzw. die Weiterentwicklung heute bereits verfügbarer Systemlösungen. Elektromobilität stellt aber auch vor allem Energieversorger, Elektrotechnik, IT und Automobilindustrie vor große Herausforderungen, um die Akzeptanz "grüner Mobilität" zu stärken und immer mehr gewerbliche wie private Nutzergruppen zu überzeugen.

Am 29. April von 10-18 Uhr fand zum ersten Mal, am Bahnhof Rheda der Tag der Elektromobilität statt. Eines der Highlights war das E-Kart-Rennen für die kleinen Gäste und das Probefahren von Pedelecs und Elektroautos für die Eltern und Junggebliebene. Auf der grosszügigen Freifläche vor dem Bahnhofsgebäude in Rheda-Wiedenbrück befanden sich über 20 Informationsstände mit Produkten und Dienstleistungen zum Anfassen unter Beteiligung des Bürgermeisters und der lokalen Agenda21. Bei verhaltenem Sonnenschein und leckerem Streetfood floss der Informations- und Ausprobiergewinn in beide Richtungen, zur Unterstützung der regionalen und besonders städtischen Elektromobilität. Am Stand von Ladefoxx durch Westaflex erklärten unsere Mitarbeiter mit Sympathie und Handmustern die Vorzüge einer fachgerechten und leistungs-optimierten Schnell Stromladung. Die abwechslungsreiche und geballte Informationskompetenz der einzelnen Stände und Händler, ergab eine höchste Kompetenz und Aussagekraft zu allen Aspekten der Elektromobilität für Beruf, Freizeit und Gewerbe.

Kurz vor der Eröffnung erhielt unser Standteam die deutliche Vorgabe von Dr. Westerbarkey, unserem Geschäftsführer: „Wir unterstützen fachlich und technisch sehr gern den Auf- und Ausbau der regionalen Elektromobilität durch Beratung zu Entgelt- oder Zeit-gesteuerten Ladepunkten für Handwerk, Gewerbe und Privatpersonen.“

Den Auftakt und Eröffnung der Fachausstellung gab der Bürgermeister mit ebenfalls deutliche Worten zur notwendigen und geplanten Umsetzung einer Klima-neutralen Innenstadt bei gleichzeitiger Berücksichtigung der Individualmobilität von Familien und Berufspendlern. Das gleichzeitige Probefahren und gewerbliche Angebot von lokalen Fahrrad-, Leasing- und Autohäusern bestätigte das klare Bekenntnis und Leitbild der Elektromobilität, insbesondere im deutschen Fahrzeug- und Automobilbau, sowie der lokalen KFZ-Handwerksbetriebe. Angespornt durch den hohen Besucherandrang, bestätigten die Veranstalter das homogene Angebot und Aufstellung der Ausstellungspartner mit einem erneuten Signal, dieser Art Veranstaltung zu wiederholen. Unser Standteam kommentierte den Veranstaltungstag auf Nachfrage von Dr. Westerbarkey mit den klaren Worten: „es herrscht eine motivierende Aufbruchstimmung in Richtung klimaschonender Mobilität durch Elektrofahrzeuge in Form von E-Bikes und E-Cars.“

Elektrosäulen-Infrastruktur
Mit dieser Zielvorgabe überzeugte das Ladefoxx-Team aus fachlich-sachlicher Sicht, so dass auch unsererseits eine Teilnahme im nächsten Jahr nichts im Wege steht. So geht insgesamt das Thema Elektromobilität als Sieger der Herzen der Bürger von Rheda vom Platz. Abschliessend liess es sich die Geschäftsführung nicht nehmen, das Standpersonal, sowie Mitarbeiter aus dem Messebesuch durch Bratwürste, Waffeln, sowie das eine oder andere Warm- und Kaltgetränke einzuladen.

Die Vorteile von Elektromobilität liegen klar auf der Hand: Vor allem mit Strom aus regenerativen Energien (Photovoltaik, Windkraft) leisten Elektrofahrzeuge durch ihren emissions- und CO2-freien Antrieb einen massgeblichen Beitrag zum Umwelt- und Klimaschutz. Mit zunehmender Verbreitung ermöglichen Elektrofahrzeuge ein intelligentes Energiemanagement und damit optimale Ressourcennutzung, denn parkende Fahrzeuge können als Netzpuffer genutzt werden. In einem solchen intelligenten Stromnetz (sog. Smart Grid oder V2G, Vehicle-to-Grid) können Schwankungen zwischen Energieverbrauch (Lastspitzen) und regenerativer Energieerzeugung im Energieverteilungsnetz clever genutzt werden.

 

Ladefoxx4.0

Was macht Industrie4.0 aus? Es werden Studien und Magisterarbeiten darüber geschrieben, aber am Ende läuft viel auf einen einfachen Begriff hinaus: Innovation. Unternehmen brauchen sie, um wettbewerbsfähig zu sein. Und Unternehmen geben sie ihrem Umfeld – den Mitarbeitern, den Partnern, der Region. Oh ja – denn wirtschaftlicher Erfolg wächst nicht isoliert hinter der Glasfassade einer Firmenzentrale! Denn wer etwas unternimmt. will nun einmal nach vorn.

Es ist manchmal schon erschreckend, wie wenig man von Technik verstehen muss, um sie zu bedienen. Fast jedes für den Haushalt entwickelte Produkt funktioniert heute auf Knopfdruck automatisch. Der Bediener muss nicht wissen, welche Temperatur, welche Dauer oder welche Spülmitteldosierung erforderlich ist. Diese Regeln sind in einem gespeicherten Prozess-Programm festgelegt, nach dem in 95 Prozent der Fälle ein optimales Ergebnis erzielt wird. Während im Haushaltsbereich durch grössere Automatisierung der Arbeitsaufwand kontinuierlich abnimmt, sind Rationalisierungseffekte in Fertigungsunternehmen durch den verstärkten IT-Einsatz nur zum Teil erzielt worden. Ein typisches Beipsiel für dieses Phänomen ist der Bereich der Fertigungssteuerung in der Kleinserie. Unter der Zielsetzung einer optimalen Terminierung, sowie einer Reduzierung von Durchlaufzeiten und Beständen werden komplexe Industrie4.0 Systeme installiert. Ganze Stäbe von hochqualifizierten Mitarbeitern sichern die Betriebsbereitschaft der Infrastruktur. Für die Bedienung sind entsprechende Spezialisten ausgebildet worden. Allein die Umstellung von einer traditionellen auf eine Industrie4.0 Abwicklung war und ist für die meisten Firmen ein grosser Kraftakt. Auch wenn Transparenz und Termineinhaltung besser geworden sind, ist der Aufwand zur Systembedienung und -pflege nicht zu unterschätzen. Gibt es dazu Alternativen?

Prinzip Spülmaschine, das Vorbild für einen neue Steuerungsstrategie? Einen ersten Lösungsansatz hierzu verdeutlicht das Beispiel der Spülmaschine. Sie arbeitet mit fest installierten Programmen, die automatisch und ohne Einflussnahme des Bedieners die Tätigkeit des Geschirrspülens ausführt. Auf diese Weise kann das normal verschmutzte, das unproblematische Geschirr gereinigt werden. Lediglich ein geringer Teil des Geschirrs, die besonders stark verschmutzten Töpfe und Pfannen, muss nach wie vor mit dem klassischen Handverfahren abgearbeitet werden.

Ist dieses Prinzip auch auf die Industrie4.0 vernetzte Fertigungssteuerung übertragbar? Unkritisches und Unproblematisches würde demnach per Programmwahl mit festen Regeln gesteuert. Die aktive Handsteuerung beschränkt sich auf den geringeren, kritischen Teil. Kritisch und problematisch sind im Industrie4.0 Verantwortungsbereich u.a. Teile mit Verzug und Kapazitäten mit Überlastung (Überstunden, Materialberge vor der Maschine). Diese Teile und Kapazitäten stellen bezüglich des Industrie4.0-Prozessflusses einen Engpass dar. Studien zeigen, dass der grösste Prozentsatz (95 %) jedoch unkritisch ist, so dass sich ähnliche Verhältnisse wie in dem Beispiel der Spülmaschine ergeben. Eine nach dem Spülmaschinenprinzip funktionierende Industrie4.0-Steuerung müssen demnach wie folgt organisiert/programmiert sein:
(a) fast alles, dh. die unkritischen Kapazitäten und Teile, werden nach einem festen Programm mit definierten Regeln quasi automatisch ohne direkte Einflussnahme abgearbeitet – Industrie4.0 vernetztes Internet der Maschinen.

(b) Engpassteile werden per Hand gesteuert/gefertigt. Die in der smarten Fertigungssteuerung vorhandenen Kräfte konzentrieren sich auf die Engpässe – Selbstoptimierung durch Coworking und Arbeiten4.0 Flexibilisierung.

Dieses neue Industrie4.0 Steuerungsprinzip wirft jedoch zwei grundsätzliche Fragen auf:
(1) welche Regeln können für die Steuerung der Nicht-Engpässe genutzt werden #Industrie4.0 Fokus

(2) wie findet man die kritischen Teile und Kapazitäten, die Engpässe #Arbeiten4.0 Fokus

Die einfachste Regel, die für die Industrie.40 Abarbeitung der Nicht-Engpässe aufgestellt werden kann, lautet First-in, First-out (FIFO). Nach dem Motto wer zuerst kommt, mahlt zuerst wird im Maschinenpark oder Kapazitätsgruppe generell der Auftrag als nächster bearbeitet, der zuerst eingesteuert wurde. Moderne Industrie4.0-Verkettungen berechnen automatisch auf Basis von Auftragsverzug und Priorttätsdaten in Echtzeit die optimale Auftragsreihenfolge. Die für das Geschirrspülen ausreichende subjektive Bewertung von unproblematisch und problematisch reicht für die Einteilung in Industrie4.0 und Arbeiten4.0 Abläufe also tatsächlich aus. Arbeiten4.0- oder Manufaktur-Prozesse sind vor allen Dingen durch folgende Kriterien gekennzeichnet:
– grosse Warteschlangen an Aufträgen und Materialberge
– hohe Kapazitätenbindung, Überstunden, Sonderschichten

Das neue Prinzip der Belastungs-orientierten und kombinierten Industrie4.0/Arbeiten4.0 Organisation legt die Arbeitsteilung in die Selbstorganisation. Die Kombination, das ist eine Strategie, die konsequent darauf ausgerichtet ist, bei reduziertem Aufwand deutlich verbesserte Ergebnisse zu erzielen. Hohe Kosten und hohe Aufwendungen werden heute zumindest mit der Komplexität der vorhandenen Industrie4.0 Problemstellungen begründet. Das Beispiel der Spülmaschine zeigt, dass häufig nur die Aufgabenteilung zwischen vernetzter und manueller Abläufe falsch definiert ist. Dies ist ein Beitrag zur schlanken Fertigung, denn beim richtigen Einsatz kann der Personalaufwand für die aktive Steuerung mittels künstlicher Intelligenz Regelfindung auf ein Minimum reduziert werden.

Eine solche Vision in digitaler Zeit ist mit Viererpotenz zu beschreiben; zumal immer häufiger von Visionen oder vom Fehlen von Visionen gesprochen wird. Viele bemächtigen sich dieses neuen alten Wortes, Manager, Politiker und natürlich Werbetexter. Vision ist zum ultimativen Schlagwort geworden. Doch ist sie mehr als das? Oder ist Vision nur ein neuer Name für langfristiges Ziel oder eine besonders innovative Strategie oder Idee? Oft scheint mir Vision gesagt zu werden, wenn nur das gemeint ist. Eine Vision ist dann schon, das beste Auto der Welt bauen zu wollen oder ökologisches Bier auf den Markt zu bringen. Landläufige Vorstellungen von dem, was Vision ist, greifen für mich zu kurz. Man braucht kein neues Wort, wenn man langfristiges Ziel oder innovative Strategie meint. Ladefoxx4.0 ist mehr! Wichtiger noch scheint mir das Verb visionieren zu sein: der Prozess, durch den Vision entsteht.

Am besten nähert man sich wohl dem Bedeutungsinhalt von Vision, wenn man sich fragt, wozu Visionen eigentlich dienen. Visionen sind, in erster Näherung gesagt, eine Vorstellung von der Zukunft, die man erschaffen möchte. Und sicherlich sollen diese Zukunftsentwürfe schöpferisch sein. Sie sollen neue Möglichkeiten aufzeigen. Visionieren – ein Vorgang, der noch zu definieren ist – dient dazu, solche kreativen Zukunftsentwürfe zu schaffen. Die Vision soll dann vor allem den Wunsch wecken, sie zu verwirklichen. Die Vision soll inspirieren und stimulieren; sie soll emotionale Energien freisetzen. Die Vision soll ein Gefühl der Dringlichkeit und ein Gefühl des Herausgefordertseins erzeugen. Sie soll das Gefühl geben, für eine wichtige, vielleicht grossartige Sache zu arbeiten. Sie soll Sinn vermitteln, eine innere Identifikation schaffen und zum Handeln anregen. Sie soll einen Sog auf alle Menschen im Unternehmen ausüben, einen Sog, dem man sich nur schwer entziehen kann. Die Vision soll das ganze Unternehmen aktivieren. Es ist der kreativitätsfördernde und gefühlsaktivierende Effekt, der Vision und Visionieren vor allem ausmacht.

Ladefoxx4.0 – wie auch Unternehmensvisionen – sind Vorstellungen von der digitalen Zukunft, die man erschaffen will; aber damit ist noch nicht alles gesagt. Wenn die vorher beschriebenen Wirkungen eintreten sollen, müssen weitere Eigenschaften hinzukommen. Die vielleicht wichtigste Eigenschaft von Visionen4.0 liegt darin, dass sie mentale Bilder sind. Eine solche Vision hat nur der, der sich die Zukunft mit dem geistigen Auge auf lebendige Weise vorstellen kann. Zu visionieren bedeutet daher, die Augen zu schliessen und sich Szenen aus der Zukunft auszumalen. Da wir aber in einer Kultur gross geworden sind, in der Begriffe und Abstraktionen einen hohen Stellenwert haben, neigen wir dazu, Ziele zu denken. Wir neigen weniger dazu, aktiv mit unser Fantasie zu spielen und mögliche Zukünfte zu imaginieren. Das würde ja auch mehr Zeit und Ruhe voraussetzen, als viele Führungskräfte (im eigenen Umfeld) glauben zu haben.

Doch im schöpferischen Innehalten und entspannten Visionieren liegt der Schlüssel für das Schaffen kreativer Zukunftsentwürfe und das Aktivieren innerer Energien. Denn Vorstellungsbilder sind viel emotionaler als Worte; sie wecken positive Gefühle in uns, erzeugen Zuversicht und Elan. Ein Sportler, der eine Olympiamedaille gewinnen will, sollte sich daher vorstellen, wie er im Wettkampf alle Kraftreserven mobilisiert, als Erster durch die Ziellinie läuft und hinterher auf dem Siegertreppchen steht, die Flagge seines Landes sieht, seine Nationalhymne und den Applaus der Zuschauer hört. Solche Bilder graben sich tief in unser Bewusstsein ein. Wie Erinnerungen sind die vorgestellten Zukunftsszenen auch präsent, wenn wir nicht an sie denken, und lenken unbewusst unser Handeln. Und wenn wir uns in (notwendigerweise) entspanntem Zustand Bilder vorstellen, werden wir auch kreativer. Wir verlassen die eingetretenen Pfade der Begriffe und überwinden leichter die innere Zensur. Wir erleben die Zukunft innerlich vorab, wodurch sie, wenn sie ungewöhnlich ist, uns unsere (German) Angst vor ihr verlieren lässt. Wenn man innerlich oft genug gesehen hat, wie man einen neuen, unbekannten Pfad beschreitet, dann hat man in der Wirklichkeit keine Angst mehr davor.

Visionen4.0 sind aus Erfahrung weiterhin immer holistisch. Während Ziele sich auf einen Punkt richten können (zum Beispiel ein Produkt im Markt einzuführen), beschreiben digitale Visionen viele Facetten der Zukunft. Ein einziges mentales Bild reicht also nicht aus. Vision hat der, der – nur wenig übertrieben gesagt – hundert lebendige Bilder seiner gewünschten Zukunft vor Augen hat. Und für Unternehmen gilt die Zahl der hundert Bilder allemal. Unternehmensvisionen beinhalten deshalb mehr als die langfristig erstrebte Marktstellung und strategische Grundausrichtung der eigenen Firma. Sie sind umfassender als eine Milliarde Euro Umsatz im Jahr, eine Filiale in jeder europäischen Metrolpole oder bester Service der Branche. Sie zeichnen vielmehr ein lebendiges und facettenreiches Bild von der Zukunft des Unternehmens und des von ihm beeinflussten Umfelds. Alles, was sich überhaupt nur sinnvoll für die Zukunft erwünschen und erstreben lässt, kann und sollte Bestandteil dieser Unternehmensvision sein. Dazu gehört, welche Kunden man künftig hat, genauso wie etwa das Aussehen des Firmengebäudes, das man vielleicht neu errichten will. Dazu gehören die überragenden Produkte genauso wie der intensive Fluss von Informationen, der künftig das Unternehmen in alle Richtungen durchdringt. Die Vision beschreibt Werte, die in Zukunft gelebt werden sollen, genauso wie Gefühle, die in Zukunft gefühlt werden sollen. Gerade indem hohe Werte (zum Beispiel Vertrauen, Hilfsbereitschaft, Respekt, Qualität) und Gefühle (beispielsweise Begeisterung und Stolz der Mitarbeiter, leuchtende Augen) in die Vision aufgenommen werden, wird sie Sinnstiftend und emotional attraktiv. Was wäre auch die Vision einer Zukunft, wenn in ihr nicht positive Gefühle wie Freude, Stolz und Optimismus vorkämen. Unternehmensvisionen beinhalten also einerseits anspruchsvolle, doch erreichbare Herausforderungen und zeichnen gleichzeitig ein Idealbild, das nie ganz erreicht werden kann.

Eine Unternehmensvision steht schliesslich nicht auf dem Papier. Man kann zwar etwas zu Papier bringen und Vision4.0 darüber schreiben, aber das ist dann nicht die Vision. Vision4.0, das sind – wenn sie da sind – die hundert lebendigen Bilder in den Köpfen und Herzen der Führungskräfte und Mitarbeiter des Unternehmens. Ein Text auf Papier kann nur ein Abglanz, ein Schattenriss davon sein: schwarz-weiss, steril und um die entscheidende Dimension geschrumpft. Er enthält nie die Bilder, die die Vision lebendig machen. Wer also ein Unternehmen mit Vision4.0 führen will, muss den Prozess organisieren, in dem mentale Bilder von der Zukunft entstehen. Wie so ein Prozess aussieht, wird im Folgenden beschrieben. Er basiert auf Erfahrungen des Autors in einer Familienunternehmens-Gruppe, wo, beginnend mit der Führungsspitze, schliesslich alle Mitarbeiter in die Visionsentwicklung einbezogen wurden. Ziel war, die Visionsfacetten aller Mitarbeiter zu einer reichen und lebendigen gemeinsamen Vision4.0 zusammen zu weben und daran alle teilhaben zu lassen.

Die Führungsspitze macht bei der Arbeit mit der digitalen Vision den ersten Schritt. Sie lernt (in der Regel in einer Klausur), sich Bilder aus der Zukunft vorzustellen. Ein Moderator hilft dabei den Teilnehmern, sich zu entspannen, und führt sie mit gelenkten und freien Fantasiereisen durch ihre mögliche Zukunft. In diesen Reisen werden alle Bereiche des Unternehmens abgedeckt, die Aussenbeziehungen zu Kunden, Lieferanten und anderen, sowie der Innenwelt; die Produkte und Strukturen (Gebäude, Organisation), genauso wie Werte und Gefühle. Mit Anleitung und etwas Übung steigt die Fähigkeit zu visionieren. Manchmal wird dabei Arbeit an der Strategie mit der Visionsentwicklung verbunden. Dann wird mit den üblichen Markt-, Umfeld- und Unternehmens-Analysen zunächst gemeinsam die Realität mit ihren Entwicklungstendenzen untersucht. Die danach folgende Strategie-Entwicklung wird durch das Visionieren mittels Fantasiereisen kreativer. Wir stellen uns im Beispiel vor, an welchen Punkten unsere Kunden künftig Kontakt mit der Unternehmensgruppe haben und welchen Mehrwert sie dort erhalten. Man kann sich Produkte, Dienstleistungen, Läden, Händler und vieles andere mehr vorstellen. Eine ganze Reihe an Fantasiereisen sind allerdings erforderlich, um tatsächlich strategische Optionen auszuloten. Durch Visionieren kommen einerseits ungewöhnliche Ideen zustande, andererseits wird man m.E. intuitiver in ihrer Beurteilung. Denn eben nur, wenn man sich etwas vorstellt, spürt man ja, ob man ein gutes oder schlechtes Gefühl dabei hat. Es ist auch immer wieder faszinierend, zu beobachten, wieviel positive Energien durch Visionieren entstehen. Es macht Managern Spass, einander die Szenen zu erzählen und zuzuhören. Oft ist es passiert, dass Mitglieder unser Führungsgruppe sich in diesen Momenten besser zuhören als überhaupt jemals zuvor. Die Zukunft steht dann quasi lebendig im Raum. Die Energie in der Gruppe baut sich dabei fühlbar auf.

Ein Visions-Arbeitskreis dauert in unserem Fall vier Tage, wenn es bereits eine Strategie gab, und etwa fünfmal vier Tage, wenn die Strategie miterarbeitet werden sollte. In einem solchen Arbeitskreis werden natürlich auch die Schwierigkeiten der Gruppenentwicklung bearbeitet. Denn es wäre eine Farce, sich die Vision einer besseren Zukunft auszumalen, wenn man nicht der gegenwärtigen Realität ins Auge blickte. In dieser Realität kann es schlecht geführte Besprechungen, unklare Rollen und Erwartungen, mangelnde gegenseitige Informationen und andere Probleme geben. Die Verwirklichung der Vision muss hier beginnen, wenn sie glaubwürdig sein soll. Der nächste Schritt ist üblicherweise die Einbindung des mittleren Managements. Hierzu kommen zwischen dreizig und achtzig Führungskräfte für drei oder vier Tage zusammen. Dabei dienen die ersten eineinhalb Tage dem Visionieren. Die Methodik ist hier etwas anders, da es schwer und zu fern von der Norm wäre, mit einer solch grossen Gruppe Fantasiereisen zu unternehmen. Kleingruppen überlegen zunächst, wie das Unternehmen und sein Umfeld in Zukunft sein soll. Sie machen sich in unserem Fall ihre Vorstellungen mittels kreativitätsfördernder Darstellungsweisen: es werden Kollagen geklebt, Bilder gemalt, Modelle gebastelt und zum Teil sogar Verse geschrieben. Nach einer Verdichtung in mittleren Gruppen mit 15 Personen folgt am nächsten Tag die Präsentation im Plenum. Das Ausmass an Ideen und Begeisterung, dass dort zutage tritt, ist für mich jedesmal überwältigend. Dabei hilft die Moderation den Beteiligten, aus der Zukunft zu berichten, als ob sie schon da wäre. Denn gerade das macht für die Zuhörenden die Faszination aus und aktiviert aus Erfahrung ihre Vorstellungskraft. Die folgenden zweieinhalb Tage folgt ein robuster Schritt zur Verwirklichung unser Vision. Jeder Unternehmensstandort hat sich über die Jahre seines Bestehens schlechte Gewohnheiten angeeignet. Diese stecken in unzweckmässigen Managementsystemen und Prozeduren, unnötigen Arbeiten, ungeeigneten Reglementen, langwierigen Entscheidungswegen, überflüssigen Meetings, eingeschliffenen unproduktiven Verhaltensweisen und anderem mehr. Schlechte Gewohnheiten schaffen leider Frustration und absorbieren Energien, die eigentlich der Vision zugute kommen sollten. Während einer Art Hausputz werden deshalb alle diese schlechten Gewohnheiten einmal aufgearbeitet und durch gute Gewohnheiten ersetzt. Wo nötig, werden die Bestimmungsgründe für schlechte Angewohnheiten erforscht und auch diese beseitigt. Es werden bei uns zum Abschluss formell eine Reihe von Verträgen geschlossen; zwischen Abteilungen, zwischen Individuen, zwischen der Führungsspitze und dem mittleren Management und so weiter. Dieser Verhaltenscodex besiegelt die neuen guten Gewohnheiten. Hausputz schaffte vor allem Vertrauen und Glaubwürdigkeit beim mittleren Management vor-Ort. Sie wissen fortan, dass die Führungsspitze es wirklich ernst meint mit der Vision4.0. Hausputz ist so gesehen, bereits ein Stück unser gelebten digitalen Vision.

Das gilt allerdings auch für den dritten, empfehlenswerten Schritt, wo alle Mitarbeiter in die Visionsfindung einbezogen werden. Jeweils noch einmal 60-100 Mitarbeiter kommen für einen Tag zusammen. Auch hier werden in kleinen Gruppen mit Kollagen und Bildern Visionen von der Zukunft unseres Unternehmens erarbeitet. Diese Visionen sind Ausdruck der Werte der Mitarbeiter und zeichnen ein wünschbares Idealbild, ganz ähnlich dem der Führungsspitze. Gleichzeitig erhalten sie dabei eine Reihe praktisch umsetzbarer Ideen – übrigens oft zur Verblüffung des Managements. Die Präsentation am Abend ist dann ein Feuerwerk. Die Zukunft des Unternehmens wird auch hier lebendig. Die emotionale Energie baut sich auf.

Es mag vielleicht an dieser Stelle unverständlich erscheinen, alle Mitarbeiter an der Visionsfindung zu beteiligen. Manche Geschäftsführer meinen ja, es schadet, wenn im Unternehmen mehr als einer visionär denkt. Wir haben jedoch die gegensätzliche Erfahrung gemacht. Die Visionen unserer Mitarbeiter betreffen nicht die strategische Ausrichtung der Unternehemensgruppe. Die Mitarbeiter spüren ohnehin, dass sie hiervon nichts verstehen, und halten sich zurück. Doch ihre Visionen betreffen alles andere. Die Visionen unser Mitarbeiter befruchten immer auch die Vision der Führenden. Durch sie werden bei der Führungsspitze die hundert lebendigen Bilder um zahlreiche weitere ergänzt. Mitarbeiter an der Visionsentwicklung zu beteiligen ist für uns ein Ausdruck des Vertrauens und Respekts, es ist ein Stück gelebte Vision4.0. Durch die Beteiligung entsteht ein Gefühl der Zusammengehörigkeit, ein Sinn für das Ganze und vor allem Begeisterung. Und es wird der emotionale Kontext geschaffen, der es dem Einzelnen erlaubt, sein Verhalten zu ändern im Sinne der digitalen Vision.

Die Einbeziehung aller Mitarbeiter in diese Art der Visionsentwicklung beinflusst schliesslich ebenfalls den vierten Schritt: die Erarbeitung von Visionen in den Ressorts und Abteilungen. Der partizipative Geist, der entstanden ist, überträgt sich auf die Arbeit in den kleineren Einheiten. Dort wurden Abteilungsvisionen erarbeitet und schliesslich Massnahmenpläne abgeleitet. Dieser vierte Schritt findet übrigens nur noch zum Teil mit externer Unterstützung statt. Nur da, wo Führungskräfte ihre Gruppe deutlich voranbringen wollen und aufgeschlossen genug sind, um neue Wege zu beschreiten, werden etwa dreitägige Visions- und Teamentwicklungs-Workshops durchgeführt. Ansonsten arbeiten die Gruppen alleine. Es hilft ihnen unsererseits ein Leitfaden, damit das Ergebnis auch wirklich eine Vision und nicht eine Sammlung von Antworten auf bestehende Probleme ist. Denn Gruppen neigen aus unser Umsetzungs-Erfahrung leicht dazu, nur die heutigen Probleme und nicht die wünschenswerte Zukunft zu sehen.

Ein Visionsprozess, wie er hier beschrieben wurde, vermag ein Unternehmen in hohem Masse zu aktivieren. Es ist für mich interessant, zu beobachten, wie plötzlich an allen möglichen Enden im Unternehmen Aktivitäten beginnen – schon bevor die offiziellen Massnahmenpläne verabschiedet sind. Und es ist erstaunlich, wie sehr sich die traditionelle Unternehmenskultur verändert hat und neue Einstellungen und Verhaltensweisen, wie beispielsweise Gruppengeist entsteht. Visionen4.0 wecken einfach den Wunsch zu handeln. Sie erzeugen eine unwiderstehliche Spannung, da die Realität ja so offensichtlich anders ist als die Vision. Sie übt einen Sog aus. Sie lenkt die Aufmerksamkeit auf das Potenzial des Unternehmens und weg von der Dominanz bestehender Probleme. Vision4.0 ist daher mehr als ein Schlagwort. Visionieren ist ein sehr praktisches Instrument zur Planung und Führung, das kreative Ideen zeitigt und emotionale Energien freisetzt. Die Ideen und Energien, die dafür gebraucht werden, um die Welt von morgen zu bestehen.

Emobil

Die Möglichkeiten und Zukunftsaussichten der Elektro-Mobilität sind Thema einer aktuellen Blogparade. Uns geht es, aus Hersteller-Sicht darum, Strom tanken nicht nur auf Fahrzeuge zu begrenzen, sondern sehr wohl auch Fahrräder, Akku-Bohrer und Hubstapler einzubeziehen. Ihnen gemeinsam ist die Stromversorgung und die Notwendigkeit einer Schnell-Lade-Infrastruktur im betrieblichen, öffentlichen und privaten Bereich.

Wenn üblicherweise an Stromladung am Arbeitsplatz oder in der Hausgarage gedacht wird, ist häufig der Gedanke an Schuko-Steckdose und Ladekabel mit geringem Querschnitt nicht weit. Die Aufladezeiten sind entsprechend lang und das Schutzkonzept unzureichend. Undenkbar sind Infrastrukturen, die sich selbst in der Waage halten, wie etwa die Tesla Hausbatterie-Puffer. Dementsprechender Aufbau geschieht über normierte Typ 2-Ladestecker und eichgenaue Steuerplatinen, die sich nahtlos ins Smart Home, Smart Car und Smart Metering integrieren. So lassen sich auch Strom-Selbstversorger, etwa Hof-Tankstellen aus Biomasse gespeist und Plus-Energie-Häuser abbilden. Leider ist jedoch in Deutschland Elektro-Mobilität, etwa in Form des eBike vorbelastet….

Dem Prestige des Fahrrads etwa war es abträglich, dass es früh vom Sportgerät der Eliten zum Alltagsvehikel der Fabrikarbeiter wurde, und der gleiche Makel haftete den öffentlichen Nahverkehrsmittel an. Wie nur sähe eine kontrafaktische Welt aus, in der sich der Elektro- gegenüber dem Verbrennungsmotor durchgesetzt hätte? Autos würden heute vorwiegend im Zubringerverkehr genutzt, wo das Fahrrad nicht ausreichte, also zum Beispiel zum Transport schwerer Waren. Nicht die Städte hätten sich dem Auto angepasst, sondern die Autos den Städten; sie wären mehrheitlich klein und wendig, obwohl sie nur bescheidene Spitzengeschwindigkeiten erreichten. Die Fussgänger hätten die Strasse nie komplett dem neuen Vehikel überlassen. Für lange Strecken gäbe es eine gute ausgebaute Eisenbahn, aber nicht zwei parallele Langstrecken-Verkehrsnetze (Eisen- und Autobahnen). Verkehrsunfälle wären seltener, die Wege kurz und die Innenstädte belebt (wohnen, arbeiten, einkaufen und Freizeit). Die Wahlmöglichkeiten im Verkehr haben m.E. abgenommen, als unser Land Millionen Pferde hatte, ein starkes Busnetz, Fahrräder und einige der besten Personenzüge der Welt.

Der Verbrennungsmotor gewann gegen seine Alternativen, weil sich das Auto als „grosses Spielzeug“, als Sportgerät und Prestigeobjekt gegenüber dem Auto als Werkzeug der Ortsveränderung durchsetzte. Wer es als Prestigeobjekt will, der möchte beispielsweise keinen leisen Motor.

Historisch betrachtet hatte noch um 1900 der Elektromotor die Nase vorn! Dabei waren die damaligen Batterien aus Blei, also noch viel schwerer als heute. Am zweithäufigsten war der Dampfantrieb, erst an dritter Stelle folgte der Verbrennungsmotor. Der Hauptnachteil des damaligen Elektroautos aber, die geringe Energiedichte seiner Batterien, war nicht entscheidend. Schnell zu fahren, wäre bei den Verkehrsverhältnissen und Strassenbelägen gar nicht möglich gewesen. Auch sein zweiter Nachteil, der höhere Preis, war um 1900 noch nicht entscheidend, konnten sich seinerzeit nur Reiche ein Auto leisten. Sonst aber hatte das Elektroauto bereits damals NUR Vorteile: es war leichter zu bedienen (nicht mit der Kurbel anzuwerfen), weniger Pannenanfällig und weniger gefährlich. Es war leiser, stank nicht und verbreitete keine Abgase in den Wohnvierteln.

Womöglich kehren wir nach einem Jahrhundert und absehbarer Rohstoff-Knappheit, sowie zusehender Umweltverschmutzung zur Elektro-Mobilität zurück? Weshalb fällt es der Alternative trotz staatlicher Förderung und grosser Medienaufmerksamkeit so schwer, sich durchzusetzen?

Langfristig betrachtet, könnte sich die grüne Revolution als unser Entwicklungs-Pfad erweisen, der unsere Ernährungsgrundlagen (Biosprit) und Atmosphäre schützt. Tesla konnte so leicht Investoren anlocken, weil die Marke geradezu ideal verkörpert, was man sich unter technischem Fortschritt vorstellt. Mobilität STATT Geschwindigkeit ist das Versprechen!

Was unser Spektrum an Ladepunkten und Elektro-Infrastruktur anbetrifft, wachsen wir mit den Marktführern der Tankstellen mit Flüssigkeiten (Adblue, Benzin, Diesel), die sich mit Elektro-Schnellladung eine zusätzliche Einnahmequelle verschaffen. Koexistenz ist die Strategie!

Allein die enormen Verkaufszahlen von eBikes und Wallboxen zum Radwandern, sowie der rasante Anstieg an eAuto-Zulassungen verheissen eine gute Zukunft und einen Richtungswechsel in unserem Verständnis zur Mobilität. Schon heute bieten Elektro-Tankstationen Coworking und Besprechungsräume, sowie kostenfreie Betankung während des Einkaufens an. Die Integration in die Fahrzeug-Bordcomputer (Android Auto, Apple CarPlay) ist in vollem Gange, um den Autoschlüssel durch das Smartphone zu ersetzen.

E-Mobilität bedeutet für uns betrieblich, dass bereits heute sämtliche Stadtfahrten mit dem Elektroauto erledigt werden und innerbetrieblich, dass sämtliche Ladepunkte für Werkzeug, Stapler und mobile Scanner an zentralen Ladesäulen erfolgen. Der gewaltige Sprung an Zustimmung und Nutzung liegt allerdings in unser Integration in Kartenmaterial und Flottenabrechnung.

Neuland

Mit dem Schmusebegriff prägte Kanzlerin Merkel beim Besuch des US-Präsidenten ein Deutsch-Michel-Bild, von dem sie möglicherweise selbst überzeugt ist, sofern nicht ein Ghostwrighter ihre Rede schrieb. Es passt so gar nicht zu den Aufwendungen in Mobilfunkverschlüsselung, den die Bundesregierung für Polizei und Minister betreibt. Oder sollten Funkzellen-Monitoring, RFID in Gesundheitskarte und Reisepass, ebenso wie die stetige Zunahme von Video-Scans öffentlicher Plätze oder via Mautbrücken nur ein unbedachtes Neuland-Puzzle sein. Versteckspiel mit einer fiktiven Bedrohung argumentiert, schafft kein Vertrauen oder Sicherheitsgefühl. Dienen eGovernment, Kontenzugriff, eBilanz, Elena, eTIN und alle weiteren schicken Datenfriedhöfe eventuell nur dazu, eine Transparenz zu schaffen, die aus Steuerprüfern Profiler macht?!

Wenn unsere Kanzlerin von Neuland spricht, sind an ihr schlicht alle Entwicklungen in Medizin, Automotive, Schule und Haussteuerung vorbei gegangen. Eigentlich tragisch, da BMfW Fördermittel ausgegeben wurden und werden, die kein Neuland-Minister beurteilen kann. Ist das möglicherweise auch im Drohnen-Projekt passiert; dann ist klar, warum den Minister kein Verschulden trifft: es war ein Neuland-Projekt der Bundeswehr. Neuland kann nur Nasa und Nato, sowie die weiteren US-Behörden mit N.

Immer mehr Transparenz führt allerdings zu mehr Offenheit. Neuland-Deutsch: wer Big Data säht, erntet unwillkürlich Open Data, wie aktuelle Enthüllungen nahelegen – wo bisher stets CDs angekauft wurden.

Stellt sich die Frage, ob damit nicht mehr von einer Bürger- oder Gemeinwohl-Bedrohung ausgegangen werden muss und die Piraten-Partei in der Versenkung verschwinden darf? Fragt man die Großeltern-Generation so heißt es ohnehin: „Ich habe nichts zu verbergen und wünsche umfassende staatliche Sicherheit.“ Vorbei die Zeit der Mauscheleien und Lebensnotlügen. Fazit: nur Neuland-Technologien führen zu Bürger- und Unternehmens-Ehrlichkeit. Dann sind ergo die Fälle bei nationalen und internationalen Fußball-Managern wirkliche menschliche Fehltritte? Spielt Neuland-Technologie eventuell das Bussgeld ein, welches seine Infrastruktur kostet?

Was wir also nicht ändern können, da müssen wir unsere Einstellung ändern. Und: für Firmen gilt, durch Opt-in die Zustimmung zur Datenerhebung einzuholen. Dem Staat gegenüber gibt es kein Opt-out, sowie Datenschutz-Restriktionen (Bsp. §32 BDSG).

Augenfällig stammt Neuland-Hardware (Cisco, Nortel, 3Com, HP) aus der Neuen Welt = den Vereinigten Staaten von Amerika, die ihren Freunden in den Vereinigten Staaten von Europa nur auf Nachfrage und nach Sonnenstand Auskunft geben (müssen). Nebenbei bemerkt: ein gleiches Anbieter-Monopol gibt es bei Neuland-Software (Oracle, Microsoft) und Neuland-Providern (Facebook, Yahoo, Twitter). Offene Quellcode-Software oder private Cloud-Umgebungen nutzt maximal der Mittelstand.

Wie weit ist der Privatmann schon vernetzt und gefangen? Gemessen an interaktivem TV, Smart Metering Stromzählern und Wlan-Durchdringung, sowie Second Screen Nutzung: eigentlich eine komplette Kommandozentrale. Selbst, wo ISDN draufsteht ist schon längst IP-Telefonie drin. Daher die Prognose, dass Firmenserver und Home Server über kurz oder lang verbunden werden und die Grenze zwischen Schreibtsich und Esstisch vollständig verschwindet. Mussten früher aufwändige Call-back Infrastrukturen zu Heimarbeitsplätzen aufgebaut werden, verkettet man heute IP-VPN-Kreise als Flatrate. Nur noch Rollen und Rechte im Single-signon festlegen. Fertig ist always-on und überall konnektiert.

Was unsere Kanzlerin für ihren eigenen Arbeitsalltag so unbekannt erscheint, kennt Otto-Normalbürger schon längst. Vielleicht fänden sich hier Web2.0-Coaches für unsere Minister?

Danach braucht man übrigens bei Verbänden, allen voran der regionalen IHK nicht suchen: Fehlanzeige auf allen Kanälen. Geprägt durch Seminare, auf denen der Anteil an mahnenden Juristen, die wenigen Leuchtturm-Anwender bei weitem übersteigt. Motto: soziale Netzwerke in der firewall aussperren, Meinungen in Foren abmahnen und überhaupt das Web2.0 aussitzen.

Bei so wenig Neuland-Unterstützung lohnt es sich mit den eigenen Marktbegleitern Kontakt aufzunehmen. Denn unter derart deutsch-widrigen Umständen ist social media kein Wettbewerbsvorteil, sondern gelebte Kundenausrichtung der eigenen Branche.

In Ostwestfalen-Lippe geschieht dies über den äußerst engagierten Kreis der Social Media OWL-Promotoren. Gestartet mit Fördermitteln weit vor der Neuland-Erkenntnis: nur Aufklärung schafft Klarheit! http://www.smowl.de/uber-social-media-owl/

Wer in Führungsverantwortung mit Kindern, Azubis oder Fachkräften der Generation Y zusammentrifft, merkt ohnehin: Neuland ist hier längst bekannter Kontinent. Hat die deutsche Politik in Summe wohl möglich eigene Schwächen und Vereinbarungen durch den Pappnasen-Begriff Neuland zu vertuschen versucht? Dann sollten wir entsprechend keinem Wahlversprechen trauen, das Besserung gelobt. Politisch sind dies die sogenannten Sachzwänge, Partei-übergreifend.

Wir sind nicht resigniert, sondern desillusioniert. Da wir uns so viel mehr von der potenziellen Offenheit des Internet für uns selbst und unsere Weltgemeinschaft versprochen habe. Es verkommt im „klein-klein“ deutscher Impressums-Diskussion, als wäre Neuland auf Deutschland begrenzt. Jugend, Blogger, Hacker, Nerds: rüttelt uns wach – wir möchten dazu lernen!

 

Statussymbol

Was Deutschland zusammenhält, ist das Automobil und eine Nation, die (noch) nicht loskommt von einer alten Perspektive. Auf der linken Spur Dienstwagen, die in rasender Geschwindigkeit und mit drohend blinkender Lichthupe wie Geschosse über den Asphalt donnern. Demgegenüber gibt es In allen europäischen Ländern ein generelles Tempolimit. Deutschland hat das Auto erfunden, perfektioniert und sich emotional und ökonomisch davon abhängig gemacht. Neuwagen haben heute im Schnitt 150 PS, gegenüber 95 PS im Jahr 1995. Ginge es bloss darum, mit dem Auto einkaufen zu fahren, bräuchte man weder hohe Leistung noch ein Geländefahrwerk. Normalerweise denken wir, dass es vom Fahrer selbst abhängt, wie er fährt. Doch es ist längst nicht egal, in welchem Auto man(n) sitzt. Die Freiheit der Deutschen realisiert sich zukünftig nicht bei Tempo 200 auf der Autobahn, sondern in einer intelligenteren (intermodalen) Mobilität, in einer neuen Leichtigkeit des deutschen Fahrens.

juniorImmer mehr Menschen können sich heute vorstellen, auf andere Verkehrsmittel umzusteigen; der Anteil der Privatkäufer an den Neuzulassungen geht zurück. Der digitale Wandel verändert auch das Autofahren. Seit Jahren entwickelt sich das Automobil immer mehr zum rollenden Computer, mit über 100 vernetzten IT-Systemen und kilometerlangen Kabelsträngen, von der Motorsteuerung bis zum automatischen Einparksystem. Das Elektroauto steht nach Ansicht vieler vor dem Durchbruch; das autonome Auto, gesteuert von künstlicher Intelligenz statt vom menschlichen Fahrer, ist in greifbare Nähe gerückt. Eine Kombination dieser Technologien, zusammen mit Carsharing, könnte die Mobilität revolutionieren. Das selbstfahrende Auto würde nicht nur mehr Sicherheit bringen, sondern auch Zeitgewinn. Ein Fahrzeug ist hierzulande meist Stehzeug und PS-stark. Nahverkehr durch Dienstwagen-Privileg verkümmert; der Berufsverkehr nah am Herzinfakt. Der Boom beim Elektro-Dienstrad zeigt, was möglich ist, um unsere Umwelt und Geldbeutel zu schonen.

Bereits beim Bau des ersten Disney Parks in Los Angeles stand zukunftsfähige Mobilität in Form von Magnetschwebebahn und dem sogenannten People Mover im Fokus. Zu diesem Zeitpunkt jedoch mit Verbrennern realisiert. Das lag seinerzeit auch an den starken Promotoren des Parks: Goodyear und Ford. 2017 eröffnet der aktuellste Disney Park in Shanghai, einer Metropole mit schlimmster Luftverschmutzung als Folge von Industrie-Wachstum und ebenso ungebremster Verbrenner-Mobilität.

Das Technologie-Potenzial in Elektronik, Batterie- und alternativer Antriebstechnik, ist um Längen schneller und innovativer in diesem Teil Asiens. Das Tempo ist schlichtweg atemberaubend, durch Zukauf beispielsweise von Kuka Robotern! Ein weiterer Hotspot in Individual-Mobilität ist nicht Münster, sondern Kopenhagen als Vorzeigestadt der Radfahrer. Ähnlich wie in Amsterdam ist überall ein engmaschiges Auftank-Netz an Ladesäulen vorhanden. Nicht nur in Zentren, sondern auch im dörflichen Umfeld. Ganz anders in Deutschland, dort gibt es wenige Leuchtturm-Projekte entlang der Autobahn und kostspielige IT-Voraussetzungen, wie im Fall der Mautbrücken statt Vignetten.

Welche Geschäftsmodelle gibt es?
Mit der starken Dominanz von KFZ-Werkstätten, Tankstellen-Infrastruktur und Gebrauchtwagen-Markt hatte auch schon das Gas-betriebene Auto kaum eine Chance. Nur durch Newcomer, wie Tesla und viele Startups, sowie die grünen Energie-Ernten aus PV, Windkraft und Biomasse kommt enormer Schwung in Richtung nachhaltiger, ökologischer Mobilität.

Die neuen Geschäftsmodelle lauten Concierge Service, Shared Economy, Car Sharing und bei eCall Verpflichtung umfangreiche Geo-IP Vorschlagsdienste, zum Vorteil von Restaurants, Hotels und dem Einzelhandel. Auftanken ist zwischentanken: beim Diner, Friseur, Fitness-Studio, Bistro, Shopping und Kino….

Welche Infrastruktur wird benötigt?
Ähnlich dem Breitband-Internet-Ausbau gilt 50 MBit als perfekt; bei Elektromobilität gilt 50 kW als Schnell-Ladepunkt. Für diese Geschwindigkeit gilt das Hybrid-Modell aus Glasfaser und Kupfer als perfekt; bei Elektromobilität ist das AC-Laden mit Typ2-Stecker das Erfolgsmodell! Dieser Steckertyp wird von vielen Herstellern gebaut und ist nicht exklusiv. Beim 3-phasigen Schnell-Laden sind mit gleichlautender Anzahl an Wechselstrom-Invertern im jeweiligen Fahrzeug ebenfalls maximale Energieübertagung möglich! Zudem entstehen den Ladepunkt-Betreibern keinerlei monatliche Wartungs- und Servicekosten. Es besteht keine Verpflichtung ein festes Ladekabel zur Verfügung zu stellen, da dies der Elektromobilist ja mitbringt; in der jeweiligen Länge, um vorn oder hinten, rechts oder links am Fahrzeug anzudocken.

Wie cool wäre, diese Schnell-Ladung nicht nur für Hybrid- und Vollelektro-Autos, sondern auch für E-Bikes und die schnellen Pedelecs anzubieten! Welch ein Zusatznutzen und Pluspunkt beim abendlichen Ausgehen, chillen und Shopping! Dabei kann Lowtech statt Hightech zum Einsatz kommen, wenn die meisten Schnell-Ladestationen ohnehin auf Betriebshöfen, mit Privatstrassen und eben nicht mit öffentlichen Zugang aufgestellt sind. Ähnlich, wie dem Zuschuss zum Parkentgelt, will der Betreiber seine Kunden binden. Um Ausnutzen dieses Angebotes ausserhalb der Auftank-Zeit zu unterbinden, sind Zeitsteuerung- oder Countdown etabliert.

Was wird zur Umsetzung benötigt?
Es muss kein neuer Netzanschluss beantragt oder Trafostation, sowie Lastmanagement aufgebaut werden; eine übliche 400 Volt Kraftstrom-Kopplung reicht. Diese bedient, mit den eingebauten Schutzsicherungen und E-Bike Steckdose das Schnell-Laden für alle Arten der Mobilität. Ein enormer Image-Vorteil für Arbeitgeber, Autohändler, Event-Veranstalter und Institutionen. So funktioniert auch Freifunk….

Schritt-für-Schritt sind solche Typ2 Ladepunkte vernetzt und optional Smart Home fähig. Auch Schwarm-Apps kartographieren alle-miteinander-untereinander! Solche bereits verfügbaren Ladepunkte für den Aussenbereich sind modular später um RFID-Leser oder in Abrechnungs-Roaming-Dienste erweiterbar und in allen Aspekten zukunftsfähig und mitwachsend! Demnächst kann sich Disney dann in Deutschland etwas an-/abschauen!

Nachladen bitte

Schnell mal nachladen – dieser Wunsch, der bei Computern und Handys schon längst zur Selbstverständlichkeit gehört, ist auch in der Elektromobilität von entscheidender Akzeptanz-Bedeutung. Moderne Hotelzimmer haben längst USB-Ladebuchsen, genau wie Fahr- und Flugzeuge. Das kleinste gemeinsame Vielfache, der USB-Port – unabhängig von Herstellerkabeln – ist die weltweite Basis geworden.

Da wundert es umso mehr, dass im Umfeld der Elektromobilität Steckertypen sich in Europa, China und den USA bereits unterscheiden. Anstatt auf den Typ2 Lizenfreien Stecker zu setzen, sind noch zu viele Umfeld-Parameter zu beachten rsp. von Autofahrern mitzuführen. Der Blick in die Welt, besonders auf die sog. Tigerstaater zeigt jedoch, dass sich hier bereits Quasi-Standards etabliert haben. Sowohl beim Stromladen zuhause, im Büro als auch im öffentlichen Raum; etwa Shoppingcenter oder Hotels, Restaurants und Fitness-Studios. Ohne die Notwendigkeit einer vorausgehenden Registrierung oder Roamingkosten, sondern individuell zeitgesteuert durch zwei getrennte Schaltkreise:

(a) Geschäftszeiten und (b) Freiparkdauer.

tokio Politessen-Alarm nach Überschreitung der Freipark-Dauer, Beispiel Tokio

Besonders in der Metropolregion Tokio ist die Signalisierung von Park- und/oder Ladezeit-Überschreitung grundsätzlich auch Warnanzeige für Strafzettel (Politessen-Alarm). Die Strom-Ladeplätze werden hier nicht missbraucht, sondern als Kundenservice innerhalb der Geschäftszeiten wahrgenommen. Ausserhalb der Ladenöffnungszeit ist weder laden noch parken erlaubt. Ein klares Einverständnis auf beiden Seiten! Und: Vorbild für Europa!

Dieses Fairness-Prinzip basiert darauf, dass jederzeit und überall zwischengeladen werden kann: zuhause, im Büro und im öffentlichen Raum. Privatflächen bei Shoppingcentern, Autohöfen, Fahrzeughandel oder Kfz-Werkstätten schliessen ihre Parkflächen und die Auflade-Möglichkeit ausserhalb der Bürozeiten. Alternative: eine Investition in Roaming- und Eichgenaue Abrechnung, sowie Rechnungsstellung und Inkasso mit sehr hohen Initial- und laufenden Monatskosten verbunden. Somit werden diese Service-Inseln zunächst ausschliesslich entlang der Fernstrassen entstehen (Kalkulation mit Infrastruktur von 70.000 Euro pro Schnell-Ladepunkt).

Dagegen etablieren sich das Hybrid-Stromladen von eBike und eCar Terminals unter 900 Euro (als GWG 952 brutto) inklusive Installation. Hier lassen sich Kundenbindungs- und Amortisationsrechnungen für Handwerk, freie Berufe und Werkstätten abbilden. Solche Ortsfesten und veränderlichen Zwischen-Ladestationen beinhalten den Personenschutz und den Hersteller-gemässen Umgang. Die Kommunen haben aktuell den Schwarzen Peter, denn sie müssen umgehend bei Bestands- und Neuanlagen sicherstellen, dass die EU-Grenzwerte eingehalten werden. Das gilt für Feinstaub und nun auch für das Stickoxid. In OWL besonders in Bielefeld, Paderborn und Halle mit radikaler Kehrtwende in der Verkehrsdebatte. Dass dies möglich ist, macht uns Toyota und chinesische und indische Autobauer, wie Volvo und Jaguar vor. Deutsche Hersteller haben diese Option leichtfertig aus der Hand gegeben und sich in Schummelei verstrickt. Dicke Luft durch Feinstaub, Ozon und Stickstoffoxid ist allein 2012 für 59000 vorzeitige Todesfälle in Deutschland verantwortlich (Quelle: Europäische Umweltagentur).

59000 Gründe für Privatpersonen, Firmen und Kommunen zum Handeln. Die Technologie des schnellen Zwischenladens ist verfügbar und kann umgehend umgesetzt werden. Auch ohne Abwrackprämie und pokern auf Steuervorteile. Natürlich erweiterbar mit Tochtersäulen, individueller Farbgebung und Beschriftung, bis hin zur tragbaren Lösung für die Werkstatt. Schnell mal laden – im Baukasten für jedermann!