Denken in Baugruppen

CorpusUnsere Coworking Möglichkeiten, der Zusammenarbeit mit unterschiedlichen internen und externen Abteilungen, basieren auf der Grundlagen von gemischten Baugruppen nach dem Lego-Prinzip. So lassen sich unterschiedlichen Anforderungen und Formgebungen bei gleichartiger Grundkonstruktion aufnehmen und nach Branchen und Einsatzzweck konfigurieren. Den Anfang machen natürlich die Corpus-Baugruppen, die eine schnelle Inspektion und nachträgliche Einbauten an unseren Lade-Tankstellen ermöglichen.

Als Produzent mit langjähriger Erfahrung in Metall-Anformung, sowie Oberflächen und Material-Mix können wir beispielsweise einfache Handhabung ohne scharf-kantige Elemente anbieten. Die Baugruppen sind nach Einsatz-Ort Wetter- und Klima-fest, sowie vom Grundsatz Vandalismus resistent und damit eine nachhaltige Investitition. In Kooperation mit dem regionalen Stadtwerk oder Versorger (VNB) sind wir ebenso in der Lage den Hausanschluss (HAK) als Übergabestelle bereits in unsere Stelen zu integrieren.

Die Vielzahl unser Modellpalette liegt in der Kombination der geometrischen Grundelemente, so dass eigenständige oder Gebäude-nahe Aufstellung gewährleistet ist. Bis hin zur Integration einer Alarm- oder Hinweis-Verfolgung von Tank-Szenarien einer vernetzten Aufstellung (Parkgaragen Abrechnung, White Label). Ebenfalls genormt, wie vielfältig sind unsere Fundamente oder Rohrschaft-Aufnahmen zur Befestigung.

Während für ältere Generationen in Verbindung mit Digital-Technik besonders vom Typus Hacker Angst einflössend wirkt, ist der produktive, innovative Maker kaum bekannt. Ein Maker verkörpert all jene wertschöpfenden und kreativen Eigenschaften eines Bastlers, verbunden mit modernen Fertigungs- und Digitalsteuerung. Für ihn ist die Lösgrösse 1 und umgehender Musterbau kein Problem, sondern Ansporn und Beleg seiner Schaffenskraft. Tatsächlich ist der Maker Typus weder im Alter, noch Kenntnisstand festgelegt: er wächst mit seinen Projekten.

Demgegenüber steht im klassischen Industrieumfeld: feste Gemeinkosten-Zuschläge und Maschinenstundensätze, die ein neugieriges, intuitive Probieren und Experimentieren im Keim ersticken. Ganz anders in unserem Makerspace: einem Kreativraum für Tüftler, losgelöst von betrieblichen Zwängen. Hier kann jeder als Interner und Externer Material bearbeiten, Statik ausprobieren und eigene Ideen verwirklichen (Ideenwerkstatt). Einen solchen Bereich innerhalb der Produktionsfläche bietet Westaflex jetzt an. Dort kann, nach Einweisung selbstständig mit Metall und Maschinen umgegangen werden. Lediglich Verbrauchsmaterial und Energie wird berechnet: wie in einem FabLab, dem Ort, an dem Maschinenbau und 3D-Druck sich treffen. An allen Arbeitstagen und in allen Schichten, steht die Maker-Infrastruktur zur Verfügung. Ähnlich dem Fitness-Studio mit seinem Geräte- und Optionen-Angebot.

Westaflex möchte damit Selbstständigen, Gründern und Bastlern seine Fertigungstechnologien zur Verfügung stellen, um sogar von der „Produktion-in-der-Produktion„ Produkte zu beziehen. Der Muster- und Prototypen-Bau, sowie Machbarkeitsstudien für Studenten und Forschungseinrichtungen dient der Grundauslastung im Maschinenbau und ausserhalb der Schichtzeiten, sowie der fortwährenden Rückkopplung für Neu-Investitionen im eigenen Maschinenpark. Angrenzende Verfügbarkeiten im Verpackungs- und CAD-Umfeld sind selbstverständlich. Die Buchung der Flächen erfolgt digital über unsere Industrie4.0 ERP App.

 

Neues Logo

lflogoUnsere neue Wort- und Bildmarke nimmt die assoziativen und gestalterischen Elemente einer steck- und fertig-Lösung auf, indem wir besonders Modularität und Kompatibilität unser Ladepunkte und smarten Geschäftsmodelle aufnehmen. Dieses sind besonders Kunden-, individuelle Abrechnungen und Prägungen im Aussenauftritt mit der Corporate Identity des jeweiligen Kunden oder Verbundes, sowie der Verzicht auf Ursprung der facettierten Dienstleistung zur Westaflex. Im Namen und auf Rechnung des Aufstellers können so, innerbetriebliche Campus-Gegebenheiten abgebildet oder eben ein fokussierter Kundenbezug durch Frei-Park und Frei-Tank Optionen exklusiv für die eigene Kundschaft beworben werden (Treue-Programme). Sogar die oft als lästig wahrgenomme Beantragung von Fördermitteln kann durch uns übernommen werden. Sprung ins Industrial Internet of Things im Bereich modularer Strom-Tankstellen mit hoher Wertschöpfung gemeistert.

Unser Ziel dabei lautet, Lizenznehmern und Investoren die Vorteile einer Daten-optimierten Anlageeffizienz zu zeigen. Schliesslich kann diese zu einem schnellen Return on Investment (ROI), weniger Ausfallzeit von kritischen Komponenten, einer verbesserten Produktivität und einer präzisen vorhersehbaren Verfügbarkeit von Rohrprodukten und Dienstleistungen führen. Denn erst tatsächlich im Stammwerk umgesetzte und greifbare Anwendungen geben dem Internet der Dinge ein Gesicht. Allerdings hat sich durch IoT unser Übertragungsformat verändert. Statt RS-485 oder eines potenzialfreien Kontakts wird nun unsererseits eine Netzwerkschnittstelle oder ein offener Kompey Profibus verwendet. Dazu zählen die gleichnamigen Gateways, die Sensortasten lokal aufbereitet und für die Cloud in andere Datenformate umwandeln können. Dort lässt sich dann über die Verknüpfung mit zusätzlichen Plattformen und Informationen Nutzen erzeugen. Die Digitaltechnik von Kompey nimmt während der Herstellung sämtliche Fertigungsdaten auf und informiert Mitarbeiter so laufend über anstehende Produktionsschritte bis hin zur Prüfberichtserstellung. Auf diese Weise können im Nachhinein einzelne Bauteile verschiedener Chargen nachverfolgt und die Softwarekontrollen auch extern durchgeführt werden.

Seit 1933 produziert die metallverarbeitende Unternehmensgruppe am Standort Gütersloh vollflexible Westerflex Rohre. Die B2B- und OEM-Geschäftsbereiche steigern die Nachfrage nach nicht-brennbaren Materialien, welches Westaflex Industries bereits heute aus eigenem Maschinenbau fertigt. Der ERP-Baukasten verfügt über generische Mechanismen, mit der sich eine individuelle Business- und Industrie4.0-Software umsetzen und an sich verändernde Anforderungen anpassen lässt. Zu diesen Methoden zählen beispielsweise Editoren für Businessobjekte zur Abbildung der Entitäten wie Kunden, Artikel, Aufträge und Ressourcen. Hinzu kommen Editoren für Maskenlayouts zur Definition des Erscheinungsbildes etwa für unterschiedliche und mobile Endgeräte, Editoren für Statusmodelle zur Festlegung von Prozessen und Workflows für Geschäftsregeln.

Zentraler Faktor ist die Kennzahl der Gesamtanlageneffizienz (GAE) durch die Option wichtige Parameter nun in Echtzeit zu überwachen und die Leistung besser zu beurteilen. Hieraus ergibt sich ein weiterer positiver Effekt: die GAE steigt und die Wartungskosten sinken. Konkret sind nun die Funktionen, Prozesse und Komponenten jeder einzelnen Maschinen im Blick. Dies funktioniert über die verschiedenen Fertigungsstandorte hinweg und entlang der gesamten Lieferkette. Durch die freie Vernetzung des Maschinenparks mit der Open Office-Ebene wiederum eröffnete eine Vielzahl an ganzheitlichen App-Darstellungsmöglichkeiten. Transparenz und Open Book Policy ist hier oberstes Gebot, denn nur so kann eine schrittweise Optimierung und damit Steigerung der Orts- und Zeit-Mobilität erreicht werden. Weil dieses Maschinenbau-Konzept jedoch recht neu ist, waren Profi of Concepts, Blueprints und Testbeds vorausgehend. Vor allem Testbeds, also Umgebungen, die das testen unter realen Bedingungen ermöglichen, erfolgten in unseren Produktions-integrierten Coworking Zonen. Schliesslich dienen sie nicht nur der reinen Technologie-Integration, sondern boten auch die Möglichkeit, wichtige Rahmenbedingungen einfliessen zu lassen. Eine praktische Herangehensweise mit der fir an der RWTH, Aachen bestand zudem darin, Proof Points mitzuentwickeln. Damit liess sich der Wert eines solchen Monitorings ermitteln und Business Cases erschaffen, die Fremd-Investitionen als Anlageverkäufe im Bereich des Maschinenbaus rechtfertigen.

Steuerliche Förderung

In Deutschland gibt es keine Kaufprämie für Elektrofahrzeuge. Gleichwohl entfällt die Kfz- Steuer für zehn Jahre und es gibt zahlreiche nicht tarifäre Begünstigungen (reservierte Park-Ladezonen, Umweltzonen, Entfall City-Maut). In Diskussion sind ebenfalls die Erlaubnis zur Nutzung der Busspur für Elektrofahrzeuge sowie der Entfall von Parkgebühren.
Da Elektrofahrzeuge durch die Batterietechnik momentan teurer sind als Verbrenner wird die Dienstwagenbesteuerung um diesen Wert vermindert. Grundsätzlich ist 0,5 Prozent (ab 2019) vom Bruttolistenpreis eines Neuwagen (abzüglich Navigation) monatlich durch den Nutzer selbst zu versteuern. Es wird seinem zu versteuernden Einkommen zugerechnet und dann entsprechend seinem Progressionstarif mit versteuert.

stanford E-Fahrzeuge und E-Bots an der Universität Stanford

Um die Elektromobilität zu fördern, gleicht der Fiskus diesen steuerlichen Nachteil für reine Elektroautos, Plug-In-Hybride und Pedelecs aus. Für Fahrzeuge, die ab 31. Dezember 2013 angeschafft wurden, verringert sich der zu versteuernde Bruttolistenpreis um 500 Euro pro Kilowattstunde der Batteriekapazität – maximal jedoch um 10.000 Euro. Für später angeschaffte Fahrzeuge sinken die Beträge um jährlich 50 Euro bzw. 500 Euro. Im Jahr 2014 beträgt die Minderung des Listenpreises nur noch 450 Euro pro kWh, maximal 9.500 Euro. Ab 2023 entfällt diese Förderung ganz.

Allein mit Made in Germany kommt man nicht weit. Denn es gibt einen Zusammenhang zwischen Werthaltung von Führungskräften und Mitarbeiter-Profitabilität andererseits. Aktionismus und gegenseitiges Misstrauen im Unternehmen zählen zu diesen Faktoren. Als besonders nachteilig für die Profitabilität erweisen sich auch ein autoritärer Führungsstil und der Versuch, an Bewährtem festzuhalten. Eine Anatomie work smart statt work hard stellt die laufende IBM Blogparade dar.

Wie Unternehmen den notwendigen Wandel erreichen – das Leitbild Japan. Die Japaner machen aus den Firmen, auch in ihren Unternehmen in Übersee (Transplants), tendenziell überwiegend eine Sinn-Gemeinschaft, während für die Deutschen das Unternehmen mehrheitlich eher eine Zweck-Gemeinschaft darstellt. Das sind zwei Grundprinzipien, die sich diametral gegenüberstehen.

Miteinander statt Gegeneinander. Teamkonzept, kontinuierlicher Verbesserungsprozess und neue Unternehmenskultur sind organisatorische Lösungsversuche seitens work smarter für das Dilemma zwischen hoher und steigender Kapitalintensität (Industrie4.0) einerseits, wachsender Flexibilitätsanforderungen durch Kunden und Mitarbeitern (Arbeiten4.0) andererseits. Wenn die Unternehmen die Qualifikation und Motivation der Facharbeiter im Rahmen neuer Personalkonzepte stärker nutzen wollen, dann ist dazu eine Rücknahme überspitzter Arbeitsteilung und ein Abbau von Hierachien notwendig. Die Ansprüche an qualifiziertes Arbeiten, das Interesse an ökologisch und sozial akzeptablen Produkten machen Prozess- und Produkt-Innovationen notwendig.

Veränderung beginnt ganz oben
An der Spitze vieler Unternehmen steht in Japan übrigens eine Frau, die für enorme Geschäftsmodell-Impulse und Prozess-Innovationen sorgen. So etwa beim Art Moving Center, dem frühzeitig klar wurde, dass Möbelbeförderung bislang nur ein halbherzig betriebenes Geschäftsmodell war. Unter dem Slogan: Hausfrauen: Packt doch nicht selber an – bestand die zusätzliche Dienstleistung zunächst darin, tatsächlich alles und jedes in der Wohnung des Kunden aus dem Schrank oder Regal zu nehmen und zu verpacken. Mit dem Slogan: Lasst das Ungeziefer nicht mitumziehen – kam Prozess-Innovation hinzu. Da Japan durch sein feuchtwarmes Klima und die leichte Bauweise vieler Häuser recht Ungeziefer-anfällig ist, besteht die Innovation darin, die Umzugscontainer so zu versiegeln, dass sie während der Fahrt vergast werden können. Unter dem Namen Traum-Salon 21 wurde jetzt ein Doppeldecker-Umzugscontainer eingeführt. Oben ist ein Salon eingerichet, in dem die gesamte Familie den Umzug nicht nur begleitet, sondern sogar geniessen kann. Hydraulische Hebegeräte erlauben es, den Umzugscontainer aussen am Haus bis in die Höhe eines Fensters oder Balkons im dritten Stock hochzustemmen und so die Ausladearbeit drastisch zu verkürzen, ohne Schäden im Treppenhaus oder an den Möbeln zu verursachen. Personal wird abgestellt, um am Zielort kleinere Umbau- und Anschlussarbeiten vorzunehmen. So werden auch Antennen abgebaut oder neu montiert. Schliesslich übernimmt das Unternehmen zu einem Pauschalpreis die Ab- und Anmeldung von Strom, Gas, Wasser bis hin zur Tageszeitung. Hinzu kommt, dass das Unternehmen es geschafft hat, im ganzen Land überall die gleiche Telefonnummer zu erhalten. Diese Nummer ist auch in grossen Zahlen auf sämtliche Container gemalt, so dass das Art Moving Center für die meisten Japaner als 0123-Möbelspedition gilt. Den wirklichen Firmennamen kennen die meisten nicht. Bis heute sind die Kapazitäten rund ums Jahr ausgebucht. Etwas anderes kommt hinzu: in zunehmend mehr Fällen wird lediglich der Familienvater von seinem Arbeitgeber an einen neuen Einsatzort geschickt. So klein solche Umzüge auch sein mögen, das Unternehmen kann sie mit anbieten. Märkte werden so eingehend analysiert und so weit segmentiert, dass der Anbieter hier als Quasimonopolist agieren kann. Was einst noch über Varianten abgedeckt werden konnte, erfährt eine neue Differenzierung: Umzug mit Anmut und Lebensgefühl. Die Suche nach Einzigartigkeit ist überall in Japan spürbar und in vollem Gang. Der Trend scheint immer mehr darauf hinauszulaufen, Leistungen hier und jetzt bereitzustellen. Unternehmensziele sind in Japan traditionell eindeutig definiert als langfristiges Überleben, das durch eine möglichst weitreichende Marktdominanz gewährleistet werden sollte. Diese wird als Grossteil der Marktanteile und Preisführerschaft operationalisiert und wird für Produktmärkte ebenso erstrebt wie für Komponenten.

Leitbild Japan
In Zeiten des Abschwungs entdecken hierzulande Unternehmen die Bedeutung ihrer Kunden. Genauso wichtig ist die ökologische Dimension: während Materialwirtschaft und Produktionsprozesse betriebswirtschaftlich nach japanischem Vorbild optimiert wurden, bleiben Umweltaspekte für mich im Konzept der Lean Production unterbelichtet. Der Abbau von Verschwendung und unsere ökologische Erneuerung der Industriegesellschaft beginnt im Betrieb. Notwendig ist im Vergleich mehr Raum für Ideen, zum Beispiel im Rahmen von Gruppengesprächen und Verbesserungsvorschlägen auch zu den Themen Stoffkreisläufe und Folgewirkungen der Produkte. Während man in Japan auf diese Herausforderung schon vor langer Zeit reagierte, waren in Europa bis vor kurzem ökologische Massnahmen die Ausnahme (noch heute hat Brüssel keine Kläranlage). Die Umwelt, historisch als Feind betrachtet, wird nur bedeutsam, wenn sie unterzugehen droht. Der Mensch muss gegen die Natur kämpfen, sie besiegen. So sind zum Beispiel die europäischen Gärten geometrisch angelegt – wohlgeordnet, geradlinig, übersichtlich. Die japanische Methode versucht hingegen, die Essenz der Natur darzustellen: auf kleinem Raum wird die Schönheit und Harmonie des Ganzen gestaltet. Jeder Baum, jeder Strauch, jeder Teich ist anders und doch vollkommen – die Sammlung individueller Perfektion schafft Harmonie und Schönheit. Der Widersinn zwischen Mensch und Umgebung, zwischen Technik und Natur, zwischen Mensch und Gesellschaft wird in Japan nicht so empfunden, wie in Europa. Weder will man die Natur zerstören, noch sehnt man sich nach einem Nirwana in Feld und Wald. Man sieht die ewige Wiederkehr der Jahreszeiten, das jährliche Blühen und Vergehen der Kirschblüten, die Harmonie zwischen sich und der Welt. Für die japanische Gesellschaft ist technischer und wirtschaftlicher Fortschritt deshalb nicht so gefährlich, schädlich oder bedrohend. Während in Japan schon Grundschulklassen zu technischen Ausstellungen strömen und Kinder eine positive Einstellung zu (MINT-)Technologien haben, wachsen Jugendliche in Deutschland mit Angst und Sorge vor technologischem Fortschritt und Mathematik heran.

Verbesserung in allen Abteilungen
Unerwartet ist das zur Zeit am häufigsten verwendete Adjektiv von Unternehmensführern, wenn sie die Geschäftsentwicklung der letzten Monate charakterisieren. Dazu gehört die Beseitigung der überlebten Unterscheidung von Arbeitern und Angestellten, sowie eine Gehaltsspreizung vom Arbeiter bis zum Vorstand, die eher bei einem Verhältnis 1 zu 8, als bei 1 zu 20 wie in Deutschland liegt. In beiden Fällen separat zu den zusätzlichen Executive Perks, die Golfmitgliedschaften, Gratisaktien und Dienstwagen mit Chauffeur einschliessen. Hier könnten wir in der Tat von Japan lernen. Es geht, kurz gesagt, um eine Reorganisation der Machtverteilung im Betrieb. Vielen Amtsinhabern und Verbandsjuristen geht dieser Vergleichs-Aspekt und demokratischer Gedanke (noch) zu weit. Wer beklagt, dass das Interesse der eigenen Mitarbeiter als Schatzwart im Tennisklub oder Fussballverein, als Mitarbeiter im Naturschutzbund oder in der Bürgerinitiative grösser ist als im Betrieb, der muss auch den Raum dafür schaffen. Mal sind es sonst die Löhne und Arbeitszeiten, mal Qualitätszirkel, dann Just-in-time oder die niedrige Fertigungstiefe, Kaizen oder Lean Production, die Nippons Durchmarsch auf den Weltmärkten erklären. Deshalb bin ich der Auffassung, dass der einzelwirtschaftliche Ansatz in eine gesamtwirtschaftliche Reformperspektive eingebettet werden muss. Neben High-Tech (Industrie4.0) bitte auch High-Org (Arbeiten4.0) als Qualified in Germany nachahmen. Denn in weiten Bereichen der Schlüsseltechnologien sind die Innovationszyklen bereits heute kürzer als die Ausbildungsdauer für entsprechend qualifizierte Mitarbeiter.

Regenerative Energien

Elektrofahrzeuge können regional emissionsfrei betrieben werden. Speziell bei Nutzung von Energie aus Photovoltaik oder Blockheizkraftwerken (BHKW) bietet sich der Kauf von Elektrofahrzeugen in besonderer Weise an, da hier nachhaltig umweltbewußt gefahren werden kann. Auch gibt es Forschungsprojekte, die sich mit der Speicherung von regenerativ erzeugtem Strom bei Überkapazitäten in Elektroautos beschäftigen. Es gilt: je höher die Anschlussleistung, desto höher ist die Netzbereitstellungsgebühr. Mit unserem integrierten Lastmanagement für E-Ladestationen wird der Stromfluss intelligent gesteuert. Das hilft Kosten zu sparen und Verfügarkeit zu erhöhen.Glossar Regenerative Energien

Umweltschutz und Verbesserung der Luftqualität funktioniert nur Bundesländer übergreifend. Alternativen sind hier E-Autos, die ohne Emissionen auskommen und auch in Zukunft nicht befürchten müssen, aus Deutschlands Ballungsräumen ausgesperrt zu werden. Den Umstieg begleitet der Gesetzgeber mit einem ganzen Bündel von Verordnungen und Erlassen, beispielsweise dem Elektromobilitätgesetz (EmoG). Dank EmoG können die Kommunen E-Fahrzeugen besondere Vorrechte einräumen, etwa beim Parken auf öffentlichen Strassen und Wegen, bei der Nutzung von Busspuren oder bei Ausnahmengenehmigungen für Zufahrten oder Durchfahrtsverbote. Auch das Messstellenbetriebsgesetz und das Stromsteuerrecht finden keine Anwendung, der Betrieb eines Ladepunktes wird dadurch stark vereinfacht. Doch oft sind die ersten Schritte in einer Art Experimentier-Stadium stecken geblieben. Die errichteten Ladeboxen sind nichts anderes als bessere Steckdosen, die den Ansprüchen der Elektromobilität langfristig nicht genügen. Das kann vor dem Schwimmbad sein, aber auch in Shoppingzentren oder vor Bahnhöfen. Dazu wird gemäss Ladesäulenverordnung festgelegt, dass Wechselstrom-Ladepunkte mindestens mit Steckdosen vom Typ2 ausgerüstet sein müssen. Alle diese Säulen können wie eine konventionelle Tankstelle genutzt werden. Das heisst: ohne Registrierung oder gar vorher einen Vertrag einzugehen. Als Konsequenz rechnen die meisten Betreiber pauschal ab oder verschenken den Strom gar, denn dann greift das Eichrecht nicht.

Navigation zu Stromladesäulen

Momentan sind die Reichweiten der Elektrofahrzeuge gerade bei extrem hohen oder niedrigen Temperaturen eingeschränkt. Dies liegt u.a. auch an der Zuschaltung weiterer Verbrauchsquellen (Heizung, Lüftung, Radio).

labourne Beispiel Shopping-Center in Frankreich, Frei laden auf Einkaufs-Coupon

Besonders wichtig ist es eine sog. Tiefentladung bei niedrigen Temperaturen zu vermeiden. Eine Batterie ist ein chemischer Speicher. Die Entladungsreaktionen in der Batterie verändern sich mit der Umgebungstemperatur und es kann bei leerem Akku und tiefen Temperaturen zu einer Auskristallisation der chemischen Substanzen und damit einer irreversiblen Zerstörung der Batterie kommen. Um die Batterie auf einem gewissen Ladelevel zu halten und gleichzeitig den elektromobilen Spaß zu Fahrten in unbekannte Regionen zu erhalten, ist es wichtig, zu wissen, wo die nächste Ladestation ist.

Die sehr empfehlenswerte PlugFinder-Datenbank zeigt bebildert sämtliche öffentlichen Ladepunkte in Europa. In der jeweiligen App-Version für Smartphones sind Öffnungszeiten, Autorisierung, Stecker etc. als Detailinformationen enthalten. Die App ist für LADEFOXX-Säulen kostenlos. Gegen eine einmalige Freemium-Gebühr erfolgt ein Upgrade auf die PlugFinder-Vollversion mit Anbieter übergreifender Ladesäulen-Suchfunktion. Die PlugFinder App gibt es für Apple Geräte und für das Android-Betriebssystem.

LSV - Ladesäulenverordnung

Die schon sprichwörtliche Bürgermeister-Ladesäule vor dem Rathaus ist ein guter Beginn, macht aber noch kein erfolgreiches Ladenetz. So hilft LADEFOXX auf Wunsch bereits in der Planungsphase und erstellt gemeinsam mit dem Stadtwerk einen Bedarfskatalog, hilft bei der Standortplanung und berücksichtigt dabei auch die technischen Gegebenheiten und behördlichen Vorgaben. Dabei kommen ausschliesslich unsere modularen Ladestationen zum Einsatz, die einen problemlosen Ablauf, Ersatzteile und Datenaustausch garantieren. Weil unsere Ladesäulen vernetzt sind, können Störungen in der Zentrale gesammelt werden, die den Zustand 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche (24/7 First Level) überwacht. Dort besteht die Möglichkeit, unsere Ladesäulen per Fernwartung zu entstören (Second Level) oder im Bedarfsfall auch zeitnah einen Techniker (Third Level) zu schicken, der das Problem vor Ort löst. Zudem lässt sich so auch die Software stets auf dem neuesten Stand halten. Auf Wunsch stellt Ladefoxx auch die Rechnung an den Endkunden vollautomatisch - im Namen des Stadtwerkes natürlich. Genau wie das passende Werbematerial und den Webauftritt. So wird der neue Ladenetzbetreiber weithin sichtbar. Ein solcher Schritt ist besonders attraktiv für Stadtwerke, die ihr Angebotsportfolio um Reselling und Fleet Charging erweitern und neue Zielgruppen ansprechen wollen. Solche Kunden können beispeilsweise Hoteliers, Restaurants oder Freizeitbetriebe in der Region sein, die ihren Kunden Ladestationen anbieten und diese professionell betreiben und abrechnen wollen. Über eine personalisierte Ladekarte können die Unternehmen festlegen, wer berechtigt ist an den Stationen zu laden. Dazu gehört exemplarisch das Bekleben der Ladestationen mit Folien im Firmendesign. Und natürlich können Kunden bei den Stadtwerken so auch zusätzliches Zubehör, wie Ladekabel beziehen.

eberuf auch in der Weiterbildung im KFZ-Gewerbe bieten wir Seminare an

Ladezeiten

Elektromobilität (kurz: E-Mobilität) meint die Fortbewegung unter Nutzung vollelektrischer Fahrmöglichkeiten. Zwar sind Elektroautos, neben z. B. elektrisch betriebenen Zweirädern, Nutz- und Transportfahrzeugen, nur eine Anwendungsmöglichkeit, die jedoch oftmals mit E-Mobilität gleich gesetzt wird.

Die Zeit zum Auftanken eines Elektroautos ist bestimmt durch die Stromstärke der Ladesäule sowie die Aufnahmekapazität des Elektrofahrzeugs. Man unterscheidet zwischen dem gebräuchlichen Wechselstrom (AC) und Gleichstrom (DC).

Würden Sie beispielsweise ein Tesla Model S einmal komplett aufladen wollen, müssten Sie hierbei zuerst die Batteriekapazität ermitteln, um die Ladedauer der-E-Ladestation zu kalkulieren. Im Falle des Model S aus dem Hause Tesla beträgt diese 85 kWh. Eine einfache Haushaltssteckdose verfügt über eine Leistung von 2,3 kW, weshalb eine vollständige Aufladung rund 37 Stunden beanspruchen würde. Nun laden Sie Ihr Elektrofahrzeug natürlich nicht an der heimischen Steckdose auf, denn die Ladeleistung von E-Ladestationen kann diesen Prozess massgeblich beschleunigen.

Um bei dem Beispiel mit dem Tesla S zu bleiben, könnte man nun drei unterschiedlich leistungsstarke Stationen betrachten. Eine Einphasenwechselstrom Ladeleistung von E-Ladestationen würde 230 V und 16 A bei einer Ladeleistung von 3,7 kW entsprechen, weshalb der Tesla Model S dann rund 23 Stunden für eine Aufladung benötigt. Schneller geht es an einer Dreiphasenwechselstrom-Station. Die Ladedauer bei der E-Ladestation würde sich aufgrund der stärkeren Leistung von 11 kW auf nur noch 8 Stunden bemessen. Noch schneller wird es, wenn der Drehstrom durch eine Dreieckschaltung (Mode 3) ergänzt wird, was zu einer Leistung von 22 kW führen würde. Der Tesla benötigt für einen kompletten Ladezyklus dann lediglich noch rund 4,5 Stunden.

Die klassische Haushaltssteckdose (Schuko 230 V, 16A) ist zur Betankung aller zwei- und vierrädrigen Elektrofahrzeuge geeignet. Es dauert nur lange. Da eine Schuko-Steckdose nicht für den Dauerbetrieb ausgelegt ist, wird einphasig nur mit 12 A gedrosselt getankt. Ein Tankvorgang dauert zwischen 6 – 8 Stunden oder sogar deutlich länger bei einem Sportwagen (z.B. Tesla Model S). Zum schnellen Betanken mit dreiphasigem Wechselstrom (Drehstrom 400 V) hat sich europaweit der sog. Typ 2-Stecker etabliert. Bei Fahrzeugen aus Nordamerika und Asien ist es der sog. Typ 1 Stecker.

Ladezeiten Typen

Je nach Zuleitung und Absicherung bieten Stromladepunkte die Typ 2-Betankung mit 16 A (11 kW) oder 32 A (22 kW) an. Die Ladezeit sinkt hiermit deutlich auf ca. 1,5 – 2 Stunden. Darüber hinaus gibt es zwei Systeme, die eine Betankung mit Gleichstrom (500 V, 120 A) anbieten. Es handelt sich um das japanische Chademo und das europäische Combined Charging (Combo 2). In England und China wird das Combined Charging Ladeprotokoll mit etwas anderen Steckern ebenfalls angeboten. Beide Verfahren betanken ein Elektroauto innerhalb von 30 – 45 Minuten auf ca. 80 Prozent Batterieladung. Durch die hohen Ladeströme sind die Ladekabel von Gleichstrom-Ladesäulen fest mit der Tanksäule verbunden. Für den Nutzer bietet sich das vertraute Bild vom Benzinkabel an herkömmlichen Tankstellen.

Schuko-Stecker
Spannung 220 bis 250 Volt
Strom 10 A Dauer, 16 A kurzzeitig
Phasen 1
Gesamtlast maximal 3600 W also 3,6 kW
Haushaltsgebräuchlich – und nur für kurzzeitige Belastung gedacht und konstruiert. Das Wort Schuko – kommt übrigens von Schutz-Kontakt. Also nicht unsicher, sondern einfach nur für kleine Lasten gedacht. Die recht dünnen Kontakstifte des Steckers werden zwar komplett in die Dose eingeführt, aber nur die letzten 3-5mm der Stifte haben Kontakt.

CEE 16A - einphasig (Campingstecker)
Spannung    220 bis 250 Volt
Strom           16 A Dauerlast
Gesamtlast   maximal 3600 W also 3,6 kW
Farbe            Blau
Auch „Campingstecker“ genannt. Für die gleiche Leistung wie die Schuko's gedacht – nur hier auf Dauer angelegt. Sie sehen schön die grossen, langen Kontaktstifte... Auf Campingplätzen ist für einphasigen Wechselstrom fast nur dieser Steckertyp zu finden, da hier schon früh die Vorteile gegenüber Schuko erkannt wurden:
+ Sicherer Halt der Kontakte durch lange Kupfer-Kontakthülsen.
+ der Deckel verspricht sicheren – wassergeschützten Kontakt.
+ Verdrehsicher - im Gegensatz zum Schukostecker.

CEE 16A - dreiphasig
Spannung     380 bis 400 V
Strom           16 A Dauerlast
Gesamtlast   maximal 11000 W also 11 kW
Farbe            Rot
Diese Steckdose vereint drei Phasen Wechselstrom in sich. Drehstromstecker, der genau wie sein blauer Bruder für guten Kontakt sorgt. 5 anstatt 3 Pole wie beim blauen Stecker. Selbstverständlich ist auch diese Kombination aus Stecker und Dose verdrehsicher - einmal durch die "Nase" und einer der Kontaktstifte ist deutlich dicker; Leitung hat einen 2,5 qmm Querschnitt (16 A).

ceeCEE 32A - dreiphasig
Spannung     380 bis 400 V
Strom            32 A Dauerlast
Gesamtlast    maximal 22000 W also 22 kW
Farbe             Rot
Drehstromstecker, der genau wie der 16A Stecker für guten Kontakt sorgt. Nur eine Nummer dicker. Natürlich kann auch über einen 32A-Stecker nur 16A Strom fließen - aber nicht umgekehrt. Der Leitungsquerschnitt beträgt 4 qmm (32 A).